DS DOCK:SCHEDULER
Technik, Integration, Betrieb

Der DockScheduler läuft ohne Warenwirtschaft.

Wo ein Fremdsystem andockt, gibt es ein Feld für dessen Kennung; die Anwendung vergibt sie nie selbst und rechnet nie mit ihnen. Einen fertigen Konnektor für ein bestimmtes ERP gibt es nicht.

Laufzeit
.NET 10, ASP.NET Core
Oberfläche
Blazor mit DevExpress
Datenbank
SQL Server oder PostgreSQL
Betrieb
Windows mit IIS oder Linux
Aufbau

Drei Teile, die sich eine Datenbank teilen.

Die Fachlogik liegt vollständig im Kern. Oberfläche und Schnittstelle sind dünne Hüllen darüber. Deshalb gelten für eine Buchung über das Portal, über die interne Maske und über die Schnittstelle dieselben Regeln.

Kern Klassenbibliothek
Datenmodell und Fachlogik.
Web Webanwendung
Alle Masken und die Schnittstelle.
Dienst Hintergrunddienst
Wächter für No-Show und Erinnerungen. Läuft als eigener Prozess, damit ein Neustart der Oberfläche die Wächterläufe nicht unterbricht.
Schnittstelle

Zwei Schnittstellen, zwei Gegenüber.

Ein Warenwirtschaftssystem fragt nach Fenstern und Buchungen. Ein Gerät am Hof meldet, was es sieht, und fragt, was es tun soll. Das sind zwei Gespräche mit verschiedenen Gegenübern, und sie haben getrennte Schlüssel.

Für Ihre Warenwirtschaft
{{ w.verb }} {{ w.pfad }}
{{ w.zweck }}
Für Ihre Geräte am Hof
{{ w.verb }} {{ w.pfad }}
{{ w.zweck }}

Eine Absage ist kein Fehler. Sie kommt als erfolgreiche Antwort mit Begründung, nicht als Fehlercode. Ein erschöpftes Kontingent ist keine falsche Anfrage.

Der Auftragsimport ist wiederholbar. Die Belegnummer des Fremdsystems ist der Schlüssel; derselbe Beleg aktualisiert, statt zu verdoppeln.

Geräte am Hof

Der LKW fährt vor. Die Kamera liest. Dann entscheidet nicht die Kamera.

Ein Kennzeichenleser meldet, was er gelesen hat, und bekommt eine Entscheidung zurück: einlassen, warten oder abweisen, jede mit Grund im Klartext. Entschieden wird wie an der Pforte: Das Kennzeichen findet die Buchung.

Kennzeichenleser, Schranke, Anzeigetafel, Waage und Terminal lassen sich über eine eigene Schnittstelle anbinden. Gegen echte Hardware ist sie noch nicht erprobt; die erste Anbindung geschieht bei einem Pilotbetrieb als eigenes Projekt, gemeinsam mit dem Gerätelieferanten.

Einlassen
Zum Kennzeichen gibt es eine Buchung, und das Fahrzeug ist nicht mehr als eine Stunde zu früh. Der Vorgang ist angemeldet, die Schranke an dieser Einfahrt bekommt ihren Befehl.
Warten
Zu früh, oder ohne Buchung. Das Fahrzeug ist erfasst und steht im Leitstand, aber die Entscheidung trifft ein Mensch.
Abweisen
Kein Kennzeichen erkannt, oder das Fahrzeug ist längst auf dem Gelände. Eine Doppellesung öffnet nicht zweimal.
Ohne Buchung fährt niemand durch
Das Fahrzeug wird trotzdem erfasst, sonst fehlt es hinterher in jeder Auswertung. Aber eine Schranke, die Unangemeldete einlässt, ist keine Schranke.
Befehle werden abgeholt, nicht zugestellt
Ihre Anlage fragt, ob etwas für sie vorliegt, und braucht dafür nur ausgehende Verbindungen zum DockScheduler.
Ein Öffnungsbefehl verfällt
Nach zwei Minuten ist er ungültig. Eine Schranke, die nach einem Netzausfall aufwacht und sich öffnet, ist gefährlicher als eine, die nichts tut.
Jedes Gerät hat seinen eigenen Schlüssel
Fest an einen Standort gebunden, wahlweise auch an ein Tor. Ein Leser an der Einfahrt Nord kann nicht für ein anderes Werk melden, auch nicht nach einem vertauschten Kabel.
Sprachen

Außen elf Sprachen, innen vier.

Portal, Anmeldung, Registrierung, die Seite des Fahrers und die Kurznachrichten an ihn liegen auf Deutsch, Englisch, Französisch, Schwedisch, Polnisch, Rumänisch, Litauisch, Tschechisch, Ungarisch, Bulgarisch und Slowakisch vor. Die Auswahl folgt dem Fernverkehr nach Deutschland; Französisch und Schwedisch kamen mit den ersten Absatzländern dazu. Die internen Masken gibt es auf Deutsch, Englisch, Französisch und Schwedisch.

Im Portal entscheidet der Anwender
Ein Umschalter im Kopf, dessen Wahl bleibt. Ohne Wahl gilt die Einstellung des Browsers.
Beim Fahrer entscheidet der Vorgang
Der Spediteur setzt die Sprache beim Buchen; ist ein Fahrer hinterlegt, gilt dessen Angabe. Das Telefon kann auf etwas anderes eingestellt sein, maßgeblich ist der Vorgang.
Übersetzt sind auch die Absagen
Nicht nur Beschriftungen. Ein Grund, den niemand liest, erspart keinen Anruf.
Zahlen und Daten folgen der Sprache
Jeder liest Datum und Zahl so, wie er es gewohnt ist. Nur der CSV-Export bleibt bei der deutschen Einstellung, damit Excel die Zahlen richtig übernimmt.

Sicherheit

Zwei getrennte Anmeldeverfahren
Innen die Windows-Anmeldung oder ein eigenes Passwort, außen ein eigener Zugang für Spediteure. Ein externer Zugang gibt keinen Zugriff auf interne Masken.
Passwörter als Streuwert
Die Zugänge der Spediteure liegen nie im Klartext vor.
Die Fahrerseite braucht kein Konto
Der Link trägt ein Zugangsmerkmal je Buchung.
Dokumente mit Prüfsumme
Der Inhalt liegt im Dateisystem, die Prüfsumme in der Datenbank. Damit lässt sich feststellen, ob eine Datei nachträglich verändert wurde.
Jeder Vorgang ist nachvollziehbar
Buchungen und Statuswechsel schreiben eine eigene Zeile mit Zeitpunkt und Verursacher. Es gibt kein stilles Überschreiben.

Was heute fehlt

Diese Punkte gehören ins Gespräch, nicht unter den Teppich.

  • Kein Kunde im Echtbetrieb. Zahlen zu Wartezeit oder Einsparung gibt es deshalb nicht.
  • Keine Rollen und Rechte. Die internen Masken verlangen eine Anmeldung, mit Passwort immer, mit Windows auf Wunsch. Wer angemeldet ist, sieht alles. Ist die Windows-Anmeldung nicht erzwungen, sieht jeder im Netz, der die Adresse kennt, alles. Rollen und Rechte kommen vor jedem Echtbetrieb, also vor Ihrem Pilot.
  • HTTPS und Absicherung der Installation. Kommen zusammen mit Rollen und Rechten. Webseite, Demo und Testzugänge laufen über HTTPS, die Testumgebung im Haus nicht. Für eine Installation beim Kunden ist ein Zertifikat vorzusehen.
  • Geräte nicht mit echter Hardware erprobt. Die Schnittstelle für Kennzeichenleser, Schranke, Anzeigetafel, Waage und Terminal steht. Ihre Fachlogik ist automatisch getestet, der Kreis von der Lesung bis zur Quittung von Hand durchgespielt. Die erste Anbindung geschieht bei einem Pilotbetrieb als eigenes Projekt, gemeinsam mit dem Gerätelieferanten. Ampel, Induktionsschleife, Rampensicherung und Ausweisleser haben keine Schnittstelle.
  • Benachrichtigung nur per SMS. E-Mail an Spediteure und Fahrer kommt nach dem ersten Pilotbetrieb.
  • Keine automatische Umplanung. Fällt ein Tor aus, verschiebt die Anwendung nichts von selbst.
  • Keine Warteliste, keine Serienbuchung. Beides ist nicht modelliert.
  • Kein Lageplan. Es gibt Listen und Belegungsbänder. Trailer, Stellplätze und Rangierfahrten steuert der DockScheduler nicht.
  • Keine Personal- und Geräteplanung. Schichten, Stapler und Qualifikationen gehen nicht in die Fensterberechnung ein.
  • Kein fertiger ERP-Konnektor, kein EDI, keine Dateischnittstelle. Umbuchen fehlt in der Oberfläche und über die Schnittstelle, dort außerdem die schreibende Hofsteuerung.
  • Kein Mietbetrieb. Mandanten gibt es nur für Testzugänge, jeder mit eigener Datenbank und nach 30 Tagen gesperrt. Eine Installation beim Kunden bedient einen Kunden.
Betrieb

Ein Wartungsfenster von Minuten reicht.

Webanwendung im IIS, ein Windows-Dienst, eine Datenbank. Unter Linux laufen Webanwendung und Dienst als systemd-Einheiten hinter nginx. Die Konfiguration liegt neben der Anwendung und wird beim Ausliefern nicht überschrieben. Aktualisierung: Dateien austauschen, Anwendung und Dienst neu starten.

Qualitätssicherung
266 automatische Tests
Stand 25.09.2026

Die Fachlogik prüfen sie gegen SQL Server, die Testzugänge gegen PostgreSQL, bewusst nicht gegen einen Ersatz im Speicher: Die Sperre, an der eine Doppelbuchung scheitern soll, gibt es dort gar nicht. Die Wege der Schnittstelle sind von Hand durchgespielt.

Vorführung vereinbaren

Eine halbe Stunde, mit Ihren Toren.

Wir zeigen den Ablauf an unserer Testumgebung, mit Ihren Toren, Öffnungszeiten und Beschränkungen, dazu Stand, Fahrplan und das Pilotangebot.

Oder 30 Tage selbst testen

E-Mail
dock-scheduler@brendel-software.de
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Telefon
+49 5281 61094-69
Anschrift
Brendel Software GmbH & Co. KG
Am Sonnenhof 12, 32676 Lügde